Mmmh Stielmus!

Tradition trifft Experiment

Feinkost für die Hand, Teil 2

Rippchen, Stielmus und in Bier eingelegte Maiskolben: Dan’s Ofenbarung aus Dortmund bietet Hausmannskost, wie sie Muttern noch nie gesehen hat

„Wer keinen Smoker besitzt, kann das Fleisch auch alterna- tiv 8 bis 10 Stunden bei 100 Grad im Ofen mit Niedriggar- Methode zubereiten.“

Daniel Dobberstein

mit Daniel Dobberstein aus Dortmund

Wer ins Restaurant geht, weiß in aller Regel, was ihn erwar- tet. Wer aber einen Foodtruck ansteuert, ist eher bereit für Überraschungen. „Dan’s Ofenbarung“, ein Foodtruck aus Dortmund, bietet Hausmannskost gemischt mit Barbecue. Klingt zunächst gewöhnlich, ist aber alles andere als das. Da- niel Dobberstein, gelernter technischer Zeichner und studier- ter Informatiker, betreibt seit 2016 gemeinsam mit seiner Mutter, eine Küchenmanagerin in Rente, seinen Truck. Dan weigert sich, das anzubieten, was Gäste erwarten – Burger etwa oder Bratwurst. Stattdessen kombiniert er gewagt und spielt mit der Experimentierfreude der Hungrigen. Die Karte ist klein, wechselt regelmäßig und ist stets getrieben von Dans Neugier und Spaß am Kochen.


Du bist Informatiker und nicht vom Fach, was kochen be- trifft. Hast du dir alles selbst angeeignet?

Daniel Dobberstein: Neben meiner Mutter habe ich einen Koch und einen Ökotrophologen im Freundeskreis. Die haben mir vieles gezeigt. Aber meist ist es so: Ich habe eine verrück- te Idee – und sie sagen, dass das nicht funktionieren wird. Ich weiß dann aber, dass ich auf dem absolut richtigen Weg bin. Pulled Pork mit Stielmus, mein bestes Rezept, hielten beide für nicht kombinierbar. Mittlerweile mögen sie es aber sehr gern. Es ist nicht leicht, wenn man das Kochen nicht gelernt hat, ich muss vieles erfragen und ausprobieren. Dafür bin ich aber eben sehr experimentierfreudig.


Auch ohne festen Standort bleibt dein Smoker so gut wie nie kalt – was ist das Geheimnis?

Daniel Dobberstein: Wir öffnen den Truck ausschließlich für privat gebuchte Events oder aber auf Foodtruck-Events. Und wenn man gut ist, dann verbreitet sich das durch Mundpropa- ganda. Wir haben eine kleine Fanbase, arbeiten mit einer Dortmunder Brauerei zusammen und stehen dort oft. Im Win- ter allerdings bleibt der Truck in der Lagerhalle. Diese Zeit nutzen wir für Neuproduktionen, neue Ideen.


Neue Ideen klingen gut. Worauf können wir uns freuen in 2019?

Daniel Dobberstein: Wir bieten bald auch vegane Gerichte an, experimentieren zum Beispiel auch mit einer veganen Varian- te von Pulled Pork mit Jackfruit. Außerdem haben wir bald Pannas mit Süßkartoffelpommes im Angebot. Wir versuchen immer Barbecue mit Hausmannskost neu zu kombinieren.

Früher war er mit dem mobilen Fanshop von Borussia Dortmund unterwegs, heute verkauft er Rippchen im eigenen Foodtruck: Daniel Dobberstein denkt schon an Ex- pansion, ist aber auch mit vorerst einem Truck sehr zufrieden

Zu Dan’s Speisekarte

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