Die sechs schönsten

Radwege in der Region

Nach Feierabend noch eine kleine Runde drehen oder im Urlaub eine Mehrtagestour machen: Mit dem Rad lässt sich die Heimat ganz anders erkunden. Vor allem mit E-Bikes ist man komfortabel und zugleich gesund unter- wegs. Wir haben die schönsten Strecken in Ihrer Nachbarschaft rausgesucht – und vielleicht sind sogar die Strecken, die weiter entfernt liegen, so einladend, dass Sie Rad und Rucksack in die nächste Bahn laden?

Von Münster bis in die Niederlande

Flamingo-Route

Das Zwillbrocker Venn ist Heimat der nördlichsten Flamingokolonie Europas. Sie ist Namensgeber und Hauptziel dieser schönen Radtour, die in Gänze 450 Kilometer lang ist und von Ahaus an der niederländi- schen Grenze nach Stadtlohn und weiter nach Ge- scher-Hochmoor und Velen führt, bis sie schließlich auf halber Strecke im Zwillbrocker Venn ankommt. Ausgedehnte Moore, Heiden und Feuchtwiesen be- gleiten die Radler. Die Strecke ist lohnenswert von März bis Oktober und besonders toll zur Heideblüte im Spätsommer. Neben der Schönheit der Natur be- geistern die vielen kleinen Grenzdörfer, Schlösser und Herrensitze, die auf dem Rückweg über Gronau zu be- wundern sind. Einzelne Tagestouren lassen sich eben- so gut planen wie der komplette Rundweg. Mehr zur Route hier.

Von Blankenheim nach Monschau und Heimbach

Eifel-Höhen-Route

Von Bad Laasphe bis zur Lahnquelle

Lahnquell-Tour

Zwischen 200 und 600 Höhenmeter bewegt sich der 230 Kilome- ter lange und durchaus anspruchsvolle Eifel-Höhen-Weg. Beson- ders also für sportliche Radler geeignet, ist die Tour auch bekannt für ihre atemberaubenden Panoramablicke. Man kann grundsätzlich überall auf dem Kurs starten. Im Streckenverlauf umrundet man einmal den Nationalpark Eifel mit seinen großen Stauseen und fährt entlang der Flüsse Ahr, Kyll und Rur. Auf dem Weg begegnen den Radlern unter anderem das Jugendstilkraftwerk in Heimbach sowie ein römisches Aquädukt. Die Anreise mit der Bahn ist gut möglich, sodass sich auch Besuche von weiter weg anbieten. Ebenso lassen sich dank der zahlreichen Bahnhöfe entlang der Eifelbahn Köln- Trier auch einzelne Etappen herauspicken. Mehr zur Route hier.

Der Lahntalradweg ist 245 Kilometer lang und führt von Netphen im Siegerland bis zur Mündung der Lahn in den Rhein nach Lahnstein. Einer der schöns- ten Abstecher vom Radweg ist die Lahnquelltour, die 34,7 Kilometer lang ist und sich auch als Tagestour anbietet. Von Bad Laasphe führt der Weg durchs Tal der Oberen Lahn nach Feudingen und Glashütte, um Radler dann entlang der jungen Lahn durch kühlen Mischwald zur Quelle zu bringen. Zurück geht es durchs idyllische Ilsetal zur Ilsequelle, weiter ins Banf- etal und über Banfe zurück nach Bad Laasphe. Mehr zur Route hier.

Baldeneysee-Runde von Mülheim

Gruga-Radweg

Fast die komplette Strecke des Gruga-Radwegs führt auf einer Bahn- trasse, was den Weg zu etwas ganz Besonderem macht. Auf den gut zwölf Kilometern werden zwei Stahlbrücken der ehemals zweigleisi- gen Strecke entlang der Ruhr überfahren. Eingerahmt von viel Grün führt die mittelschwere Fahrradtour überwiegend auf befestigten We- gen. Unterwegs bietet sich ein Besuch des Grugaparks an, der unmit- telbar am Radweg liegt. Mehr zur Route hier.

Von Fischbach nach Neumagen

Nahe-Hunsrück-Mosel- Radweg

Insgesamt misst der Nahe-Hunsrück-Mo- sel-Radweg 207 Kilometer, empfohlen sei besonders der Teil des Radwegs durch den Hunsrück. Das gut 87 Kilometer lange Stück führt vom S-Bahnhof Fischbach an der Nahe durchs Mittelgebirge zur Mosel in Neumagen. Einige anspruchsvolle Steigun- gen machen den Radweg zur Herausforde- rung. Da es kaum Einkehrmöglichkeiten gibt, sei empfohlen Wasser und Lunchpa- kete mitzunehmen. Gut ausgerüstet geht es auf asphaltierten Rad-, Wirtschafts- oder Waldwegen vorbei an den Schönhei- ten dieser Landschaft: das Kleinod Herrstein, das Historische Kupferbergwerk Fischbach und die Burgruine Hunolstein, eine eindrucksvolle Burganlage von 1190. Mehr zur Route hier.

Von Stadtkyll bis Minden

Prüm-Radweg

Die gut 100 Kilometer lange Prümtal-Radroute führt recht anspruchs- voll über Radwege und Wirtschaftswege, teils über wenig befahrene Kreisstraßen. Dem Bachlauf der Prüm folgend geht es von Stadtkyll aus in Täler runter und auf Anhöhen hoch, die sportliche Fähigkeiten fordern. Zwischen Prüm und Waxweiler radelt man auf einer alten Bahntrasse, hier ist der Anstieg minimal weswegen dieser Abschnitt auch für Kinder gut machbar ist. Auf der gesamten Strecke liegen wunderbare Orte und Sehenswürdigkeiten wie die St. Salvator Basili- ka in Prüm, Waxweiler Mariensäule oder die Irreler Wasserfälle. Mehr zur Route hier.

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Fotos: Dominik Ketz/Rheinland-Pfalz Tourismus (Teaser, Tour 6), Alamy (Tour 1, 4), Shutterstock (Tour 2), Klaus Neuser (Tour 3), Mauritius (Tour 5)